KI KANN UNSER LEBEN VERBESSERN. ABER WIE KANN MAN DEN ENERGIE­VERBRAUCH VON KI VERBESSERN?

Künstliche Intelligenz (KI) und lernende Systeme werden die Gesellschaft verändern und viele neue Chancen eröffnen. Die KI-Strategie der Bundesregierung verfolgt daher drei wesentliche Ziele:

  • Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien zu machen und die künftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern,
  • eine verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI sicherzustellen, und
  • KI im Rahmen eines breiten gesellschaftlichen Dialogs und einer aktiven politischen Gestaltung ethisch, rechtlich, kulturell und institutionell in die Gesellschaft einzubetten.

Damit KI jedoch Nutzen schafft – und das in möglichst vielen Anwendungen –, muss dringend ein Energieproblem entschärft werden. Der Energieverbrauch von heutigen KI-Systemen ist für viele Anwendungen, besonders für mobile und sicherheitskritische Einsatzbereiche, deutlich zu hoch.

An Hochschulen und Forschungseinrichtungen gibt es eine Menge Ideen, wie man das ändern kann. Ein Wettbewerb, sozusagen maßgeschneidert für den wissenschaftlichen Sportsgeist, will diesen Ideen-Schatz heben: Welche Forschergruppe schafft bei einer vorgegebenen Aufgabe das KI-System mit dem geringsten Energieverbrauch?

Wie Energieeffizienz funktioniert, zeigt übrigens vorbildlich unser Gehirn. Deshalb geht es in der KI-Forschung heute auch darum, sich von der energieeffizienten Datenverarbeitung im Gehirn inspirieren zu lassen.

Die Bewerbungsphase für diesen Wettbewerb ist abgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmbf.de