"Wir brauchen nicht viel"

Welche Risiken gingen mit der Impfstoff­entwicklung einher? Wie passen Profitorientierung und Patientenwohl zusammen? Und warum ist Geld kein Garant für Innovation? BioNTech-Gründer:innen Özlem Türeci und Uğur Şahin im Gespräch.

DIE ZEIT: Im Januar vergangenen Jahres haben Sie Ihr Unternehmen von einem Tag auf den anderen umgestellt von Krebstherapien auf die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Taten Sie das als Unternehmer oder als Ärzte?

Uğur Şahin: Wir sind Mediziner und Wissenschaftler, die ein Unternehmen gegründet haben, um die Medizin und die Wissenschaft zu den Menschen zu bringen. Man muss das also gar nicht trennen. Wir sind lediglich dem ursprünglichen Unternehmenszweck gefolgt und dabei natürlich auch unserem Herzen und der Verantwortung zu helfen.

Özlem Türeci: So wie mein Mann bin ich Ärztin geworden, weil ich den Patienten helfen wollte. Unser Ziel als Gesellschaft muss sein, Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen – basierend auf den neuesten technologischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten. Wir wollten Durchbrüche in der Medikamentenentwicklung erreichen. Und haben beide immer wieder gesehen, dass das nicht geht, ohne Unternehmer zu werden.

ZEIT: Warum soll das nicht möglich sein? Sind Profitorientierung und Patientenwohl nicht ein Gegensatz?

Türeci: Es ist schlichtweg nicht möglich, weder in Deutschland noch anderswo, in einem akademischen Umfeld bis zur Zulassung eines innovativen Medikamentes zu kommen. Das akademische Umfeld hat eine andere Funktion. Man investiert dort in Ideen und in die frühe Forschung, um diese Ideen auf den Weg zu bringen. Aber mit den Fördersummen und den Strukturen, die dort zur Verfügung stehen, kann man die erforderlichen klinischen Studien nicht mal ansatzweise machen. Das Einzige, was funktioniert, um tatsächlich innovative Medikamente für Krebs und andere Krankheiten zu den Patienten zu bringen, sind Geschäftsmodelle, die die notwendige Investition von Zeit, Geld und Risiko ermöglichen, also risikokapitalfinanzierte Biotechs. Und natürlich müssen solche Unternehmen ihr Geschäftsmodell so aufbauen, dass sie damit irgendwann Umsatz generieren. Das ist systemintrinsisch. Ich denke, die neue Generation von ethisch motivierten Gründern und Firmeninhabern traut sich auch, das so auszusprechen.

ZEIT: Was hat die Entwicklung Ihres Corona-Impfstoffes gekostet?

Şahin: Deutlich mehr als eine Milliarde Euro.
mRNA Impfdosis Foto: Spencer Davis, Unsplash

»Wenn man sich für ein Ziel entscheidet, dann gehört es zum Unternehmertum dazu, dass man dieses auch kompromisslos verfolgt. Ein Ziel halbherzig zu verfolgen funktioniert nicht.«

ZEIT: Als Sie im Januar vergangenen Jahres die Entscheidung dafür trafen, hatten Sie 400 Millionen Euro Schulden, keinen Vertrieb, kein Marketing. Haben Sie in dem Moment die Firma aufs Spiel gesetzt für dieses Vorhaben?

Şahin: Wir befanden uns als Weltgemeinschaft in einer existenziellen Krise, weil die Pandemie sich anbahnte. Wenn sie sich ungebremst ausgebreitet hätte, hätten auch wir unsere bisherige Forschung nicht weiterführen können. Aber wir hatten 20 Jahre lang an einer Technologie gearbeitet, die das Problem lösen könnte. Es ging für uns um die Frage: Was sind die Risiken, wenn wir so einen Impfstoff entwickeln?

ZEIT: Welche Risiken gab es?

Şahin: Wir sahen zwei: zum einen das biologische Risiko, dass unser Impfstoff nicht gegen das Virus hilft. Zum anderen, dass die Pandemie eine schnelle Durchseuchung erreicht, bevor der Impfstoff da ist. Alle anderen Risiken konnten wir technologisch beherrschen. Wir haben zum Beispiel die wissenschaftlichen Risiken reduziert, indem wir 20 Impfstoffkandidaten getestet und nicht alles auf einen Kandidaten gesetzt haben. Aber wenn Sie so wollen, ist das richtig: Wir wären in große finanzielle Schwierigkeiten gekommen, wenn wir mit dem Impfstoff nicht erfolgreich gewesen wären.

ZEIT: Wie glücklich waren Ihre Investoren über die Planänderung, es ist ja deren Geld, das Sie verbrennen?

Şahin: Wir haben das zunächst im Vorstand diskutiert. Auf der einen Seite ging es um die wissenschaftliche Umsetzung und die Kosten. Und auf der anderen Seite ging es darum, wie wir das Projekt finanzieren. Wenn man sich für ein Ziel entscheidet, dann gehört es zum Unternehmertum dazu, dass man dieses auch kompromisslos verfolgt. Ein Ziel halbherzig zu verfolgen funktioniert nicht. Natürlich haben wir gesehen: Ja, wir verbrennen jetzt viel Geld. Und wir brauchen dafür zusätzliche Mittel. Auch dieses Risiko haben wir adressiert und die Finanzierung durch eine Kapitalerhöhung und Deals mit Partnern gesichert. Wir haben es geschafft, im Jahr 2020 rund eine Milliarde Euro einzusammeln, und damit die Covid-19-Impfstoffentwicklung finanzieren können.

Türeci: Wir sind als Unternehmer schon eine Weile unterwegs. Das heißt, wir kennen mittlerweile die gesamte Klaviatur von Risikoeindämmung. Wir haben das Projekt und die Finanzierung in Phasen unterteilt und vor dem Start jeder der Phasen noch mal eine Situationsbeurteilung vorgenommen. Am Anfang im präklinischen Bereich sind die Ressourcen übersichtlich, die man braucht. Dann arbeitet man sich voran in die klinischen und Herstellungsphasen, die mehr und mehr kosten. Als sich die Realität des Virus entfaltete, war für uns alle klar, dass das Risiko, nichts getan zu haben, ein nicht akzeptables gewesen wäre, auch wenn wir immer mehr Geld brauchten.
ZEIT: Eine Form der Risikoeindämmung ist für Unternehmer der Patentschutz. Nun haben die USA einen Antrag zur Aufhebung der Patente für Corona-Impfstoffe unterstützt, weil es weltweit an Vakzinen fehlt. Verhindern Patente, dass die Welt mit Impfstoff versorgt wird?

Türeci: Als wir mit dem Corona-Impfstoff anfingen, haben wir gesagt, dass wir mit anderen zusammen der Menschheit die Vakzine verfügbar machen wollen. Für uns war deshalb klar, dass wir von unserer Seite die Produktionskapazitäten erhöhen und die Produktion auch auf anderen Kontinenten ermöglichen müssen. Diejenigen, die diese Debatte um die Patente initiiert haben, haben nichts anderes im Sinn. Es liegt in der Natur des Menschen, bei so einer komplexen Herausforderung erst mal nach der scheinbar einfachsten Lösung zu greifen und zu sagen: Das funktioniert sicherlich, wenn wir Patente freigeben und jeder produziert. Aber das Problem wird dadurch nicht gelöst, die Freigabe der Patente kann sogar eher schädlich sein, wenn Hersteller unkoordiniert, ohne ausreichendes Training und ohne ausreichende Kontrolle agieren. Weil dann nicht qualitativ kontrollierte Impfstoffe entstehen, die Schaden anrichten können. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir selbst tun können: Produktionskapazitäten mit lizenzierten Partnern aufzubauen – und zwar in den Regionen, die unterversorgt sind, etwa Lateinamerika und Afrika. Mittlerweile liefern wir einen großen Teil unserer Produktion an ärmere Länder.

ZEIT: Ein Argument der Patentgegner ist, dass die Entwicklung von Impfstoffen ohne öffentliche Förderung nicht möglich gewesen wäre und man deshalb aus ethischen Gründen die Lizenzen freigeben müsse.

Şahin: Wir kommen aus der Grundlagenforschung, und da ist es schlichtweg so, dass es ohne die Förderung dessen, was wir an den Universitäten gemacht haben, BioNTech und viele andere Unternehmen nicht geben würde. Bis 2020 machte die Förderung zwei Prozent des Gesamtkapitals aus. Wir haben im September vergangenen Jahres Fördergelder vom Bundesforschungsministerium erhalten, die uns bei der Entwicklung des Impfstoffs geholfen haben. Prozentual betrachtet liegen die Förderungen damit bei 13 Prozent, die Finanzierung durch Kapitalmaßnahmen und Deals mit Partnern bei 87 Prozent. Unser Weg, die staatliche Förderung wieder zurückzugeben, ist es, Steuern zu zahlen. Allein im ersten Quartal dieses Jahres haben wir mehr als 500 Millionen Euro an Unternehmenssteuern gezahlt. Das ist mehr, als wir an Förderung insgesamt erhalten haben. Nun stellen wir uns die Frage: Wie können wir unsere Innovation auch den Ärmsten auf dem Planeten zugänglich machen? Eine Möglichkeit ist, dort Produktionsanlagen aufzubauen, in der Region für die Region zu produzieren und sie nach einigen Jahren auch zu übergeben, aber nach Training und in Verbindung mit Qualitätssicherung.

»Nun stellen wir uns die Frage: Wie können wir unsere Innovation auch den Ärmsten auf dem Planeten zugänglich machen?«

»Geld ist kein Garant für Innovation, dazu braucht es gleichgesinnte Forscher und Entwickler. Das schafft man nur mit unternehmerischem Denken und einer Unternehmenskultur, in der die Mitarbeiter die Unternehmensziele teilen.«

ZEIT: Sie könnten die Impfstoffe an ärmere Länder auch einfach billiger verkaufen. Viele Pharma-Unternehmen tun das.

Şahin: Wir auch. Die Industrieländer bezahlen mehr als die Länder mittleren Einkommens. Und bei den Ländern mit geringem Einkommen haben wir einen Preis, der keinen Profit abwirft.

ZEIT: Ihr Unternehmen ist heute mehr wert als Daimler, Bayer oder BASF. Wann dürfen sich Ihre Aktionäre über hohe Dividenden freuen?

Şahin: Unsere Unternehmensbewertung basiert nicht auf der Erwartung von Investoren, dass sie Dividenden bekommen. Sie spiegelt vielmehr wieder, dass viele glauben, so wie wir auch, dass dieses Unternehmen erst am Anfang steht. Wir wollen noch eine Menge erreichen, und dementsprechend ist es unsere absolute Priorität, die Mittel, die wir haben, in Innovationen zu investieren und global zu expandieren. Wir wollen unsere Programme beschleunigen und erweitern. Wenn wir das erreicht haben, dann können wir anfangen, über Dividenden nachzudenken.

ZEIT: Welche Probleme kann das Geld lösen bei der Verfolgung des Unternehmensziels?

Türeci: Es hilft, die Forschung zu finanzieren. Dann brauchen wir Fachkräfte, Rohstoffe in großen Mengen, Produktionskapazitäten müssen erweitert werden, nicht nur für unsere Covid-19-Vakzinen. Klinische Studien sind sehr kostenintensiv. Das Geld ermöglicht uns auch, Technologien und Patente zu erwerben, die wir vielleicht sonst in einem längeren Zeitraum intern hätten entwickeln müssen. Diese typischen Ressourcenfragen lassen sich mit Geld lösen.

ZEIT: Und was kann Geld nicht lösen?

Türeci: Man kann die soften Faktoren nicht kaufen, die mit einer Transformation verbunden sind. Wir entwickeln uns in einem sehr schnellen Tempo von einem Forschungsunternehmen aus Mainz zu einem Unternehmen, das weltweit Standorte und ein eigenes weltweit vertriebenes Produkt hat. Geld ist kein Garant für Innovation, dazu braucht es gleichgesinnte Forscher und Entwickler. Das schafft man nur mit unternehmerischem Denken und einer Unternehmenskultur, in der die Mitarbeiter die Unternehmensziele teilen. Das kann man mit Geld nicht kaufen. Da muss man sich auch teilweise neu erfinden, und das sehen wir als wichtige Aufgabe für uns.
ZEIT: Sie sind sehr reich geworden durch den Erfolg Ihres Unternehmens. Was bedeutet Ihnen persönlich Geld?

Şahin: Die Pandemie zeigt, wie wichtig die Gesundheit ist. Gesundheit, Freiheit, Familie und Freunde, das sind die wichtigsten Faktoren. Was für uns zählt: Geld ist eine Möglichkeit, die es uns erlaubt, unsere Ziele als Unternehmer auf einer größeren Skala zu erreichen. Dafür ist es wichtig. Für uns persönlich hat sich dadurch nichts geändert, da der Lebensstandard, wie es so schön heißt, nicht von dem abhängt, was man hat, sondern von dem, was man braucht, und wir brauchen nicht viel.

ZEIT: Es gibt viele Länder, in denen noch gar nicht geimpft wird oder es sehr wenig Impfstoff gibt. Ist es ethisch vertretbar, jetzt in Europa schon die dritte Impfung anzugehen, bevor im Rest der Welt genug Impfstoff zur Verfügung ist?

Şahin: Wenn man Entscheidungen treffen möchte, muss man die Dinge separat betrachten. Die eine Frage ist: Ist eine dritte Impfung sinnvoll? Und die zweite Frage ist: Wie können wir unseren Impfstoff den Ärmsten weltweit verfügbar machen? Wenn man die beiden Fragen zusammenmischt, dann kommt man in eine extreme Bredouille und kann das Problem eigentlich weder für die eine Seite und noch für die andere Seite lösen.

ZEIT: Welche Lösung schlagen Sie vor?

Şahin: Wir stellen dieses Jahr drei Milliarden Impfdosen her, und über 40 Prozent davon werden an Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen geliefert werden. Wir haben schon darüber gesprochen, dass wir die Produktionskapazität erhöhen. Und die weltweite Produktionskapazität bei allen Herstellern liegt heute schon bei deutlich mehr als 6 Milliarden Dosen pro Jahr und wird im Jahr 2022 wahrscheinlich 15 Milliarden überschreiten. Das heißt, wir gehen davon aus, dass es schon im nächsten Jahr genug Impfstoff geben wird. Es geht nun darum, ihn in einer global koordinierten Weise verfügbar zu machen.

Türeci: Mit Blick auf die Auffrischungsimpfungen weiß man, dass sowohl nach natürlicher Infektion als auch Impfung die Antikörperspiegel mit der Zeit sinken. Unsere Daten als auch Daten aus der praktischen Anwendung zeigen dass die Antikörperspiegel gleich hoch oder höher sind, wenn die dritte Impfung mindestens ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung verabreicht wird. Man muss hier allerdings unterscheiden: Abfallende Antikörpertiter könnten einen empfänglich machen für Infektion mit dem Virus. Was wir aber auch wissen, ist, dass der Schutz nach zwei Impfungen vor schwerer Erkrankung, insbesondere vor Hospitalisierung, sehr viel länger anhält, und dass man diese Auffrischimpfung dafür nicht so schnell braucht. Es ist den Behörden überlassen, dies für ihr eigenes Land unter den gegebenen Umständen zu entscheiden – und zu empfehlen, mit welchem Ziel die Auffrischimpfung früher oder später kommen soll.
Laboratory Foto: National Cancer Institute, Unsplash

»Die zentrale Frage ist: Mit welcher Strategie können wir ein Optimum erreichen, sodass wir mit diesem Erreger leben können und auch ein möglichst normales Wirtschafts- und Gesellschaftsleben haben?«

ZEIT: Wird man für neue Corona-Varianten angepasste Impfstoffe brauchen?

Türeci: Es ist wichtig, dass man nicht bei jeder Variante losstürmt und einen adaptierten Impfstoff herstellt. Bislang ist keine der getesteten Varianten, die im Umlauf sind, resistent gegen die bestehende Impfung. Gegen viele dieser Varianten, insbesondere auch die Delta-Variante, kann allein die Auffrischimpfung schon zu einer sehr hohen Wirksamkeit führen. Das bedeutet aber nicht, dass wir entspannt sein sollten, sondern dass wir alle neuen Varianten ständig erfassen und beurteilen sollten. Das Gute an der mRNA-Plattform ist, und darauf bereiten wir uns vor, dass wir sehr schnell reagieren können.

ZEIT: Wann rechnen Sie mit einem Ende der Pandemie?

Şahin: Die Pandemie wird deutlich länger dauern, je mehr Leute noch infiziert sind, weil jeder Neuinfizierte neue Varianten generieren kann. Wir werden diesen Erreger ohnehin als Endemie über ein Jahrzehnt bei uns behalten. Die zentrale Frage ist: Mit welcher Strategie können wir ein Optimum erreichen, sodass wir mit diesem Erreger leben können und auch ein möglichst normales Wirtschafts- und Gesellschaftsleben haben? Die Kapazität der Intensivstationen darf nicht das einzige Kriterium für den Umgang mit dem Virus sein. Wir sollten es auch ermöglichen, dass Restaurants und Hotels dauerhaft öffnen können. Insofern ist es eine wichtige Aufgabe, sicherzustellen, dass man mit einer ausreichend hohen Immunitätsquote in der Bevölkerung die Infektionswege unterbricht. Und dazu gehören unserer Ansicht nach Auffrischungen.

ZEIT: Wundern Sie sich über die Impfskepsis in Deutschland?

Türeci: Nein. Als Ärzte sind wir der Meinung, dass jeder für sich entscheiden muss bei diesen Fragen. Jeder hat andere Gründe, und diese Gründe können auch sein, dass es unpraktisch erscheint, hinter der Impfung herzulaufen.

ZEIT: Was sagen Sie Impfskeptikern?

Türeci: Es steht uns gar nicht zu, Impfzurückhaltenden Rat auszusprechen. Unsere Aufgabe ist, dass wir informieren. Darum ist uns daran gelegen, dass unsere Daten immer transparent der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. Sodass sich jeder informieren kann. Dann gibt es noch die Ärzte und Apotheker als die erste Front von Vertrauenspersonen, die Fragen, Ängste, Unsicherheiten beantworten, und Sie, die Medien, die die Öffentlichkeit informieren über die nüchternen Tatsachen, über Risiko und Nutzen, also dazu, was es bedeutet, nicht zu impfen versus zu impfen.

Şahin: Wir wissen natürlich alle, dass die Impfquote derzeit für den Winter nicht ausreicht. Ich glaube, man darf einfach nicht aufgeben. Wir haben jetzt noch etwas Zeit vor dem Herbst. Diese Zeit muss die Gesellschaft nutzen, für einen Endspurt und für verschiedene Ideen. Wir sind zuversichtlich, dass man die Impfquote noch mal signifikant anheben kann.
Interview: Ingo Malcher und Roman Pletter
15. September 2021, 17:03 Uhr, Editiert am 17. September 2021, 7:35 Uhr
DIE ZEIT Nr. 38/2021 - Zum Originalartikel