Peter Leibinger und Birgitta Wolff zu Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

Von links nach rechts: Peter Leibinger, Kristina Klas, Yasmin Fahimi, Rafael Laguna de la Vera, Susanne Klatten, Birgitta Wolff, Dietmar Harhoff. Foto: Felix Adler, Leipzig Von links nach rechts: Peter Leibinger, Kristina Klas, Yasmin Fahimi, Rafael Laguna de la Vera, Susanne Klatten, Birgitta Wolff, Dietmar Harhoff. Foto: Felix Adler, Leipzig

In seiner ersten Sitzung am 22. September 2020 in Leipzig hat der Aufsichtsrat der Bundesagentur für Sprunginnovationen Herrn Dr.-Ing. E. h. Peter Leibinger (TRUMPF, Ditzingen) zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Frau Prof. Dr. Birgitta Wolff (Goethe-Universität, Frankfurt am Main) zu seiner Stellvertreterin gewählt. Der Aufsichtsrat besteht aus fünf Frauen und fünf Männern, die sowohl den Bund als 100%ige Gesellschafterin repräsentieren als auch Expertise aus Wissenschaft und Wirtschaft in das Gremium bringen.

In der ersten Sitzung wurde bereits die Gründung einer Projektgesellschaft beschlossen, die eine Sprunginnovation in der Erzeugung von Windenergie vorantreiben soll.

Peter Leibinger ist Chief Technology Officer (CTO) und Stellvertretender Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG: „Die Zusammenarbeit zwischen Grundlagenforschung, angewandter Wissenschaft und innovativen Unternehmen sollte in Deutschland stärker ausgebaut werden. Das Potenzial unseres Landes schöpfen wir dann aus, wenn unsere Forschung auch zu marktfähigen Produkten, neuen Arbeitsplätzen und einem internationalen Wettbewerbsvorsprung in neuen Industrien führt. Die Bundesagentur für Sprunginnovationen kann dazu einen wirkungsvollen Beitrag leisten.“

Peter Leibinger Peter Leibinger. Foto: Trumpf
Birgitta Wolff. Foto: Uwe Dettmar Birgitta Wolff. Foto: Uwe Dettmar

Die Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Birgitta Wolff, erklärt nach ihrer Wahl zur stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden: „Wir geben mehr als drei Prozent unseres Bruttosozialproduktes für Forschung und Entwicklung aus und liegen damit an der Spitze in Europa. Mit SPRIND wollen wir eine belastbare Brücke aus der Wissenschaft in die Wirtschaft bauen – einen Treffpunkt für die herausragenden Köpfe in unserem Land, die die Zukunft nicht nur erdenken, sondern als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch unternehmerisch mitgestalten wollen.“

Zahlreiche Innovationsprojekte befinden sich derzeit in der Validierungsphase. Bislang wurden knapp 300 Projektvorschläge eingereicht, die von einem Expert*innengremium geprüft werden.

Mit der beschlossenen Gründung einer Projektgesellschaft unterstützt SPRIND die Entwicklung von Höhenwindanlagen. Der am Boden liegende Generator des Höhenwindrads kann stärkere Winde voll nutzen, ohne den Generator zu überlasten, was die Leistungsfähigkeit konventioneller Windkraftanlagen derzeit einschränkt. „Das ist nicht nur technisch hochinnovativ, sondern auch volkswirtschaftlich erfreulich: Die Reduktion der Fertigungskosten senkt auch die Kosten pro erzeugter Megawattstunde massiv“, sagt Rafael Laguna de la Vera.

Dem Aufsichtsrat der SprinD GmbH gehören an:

  • Yasmin Fahimi, Deutscher Bundestag
  • Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D., Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb
  • Dr. Kristina Klas, Bundesministerium der Finanzen
  • Susanne Klatten, SKion GmbH
  • Ronja Kemmer (designiert), Deutscher Bundestag
  • Dr.-Ing. E. h. Peter Leibinger, TRUMPF GmbH + Co. KG (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Dr. Ulrich Nußbaum, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Maximilian Viessmann, Viessmann Werke GmbH & Co. KG
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff, Goethe-Universität Frankfurt am Main (Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats)