Vom Gehirn lernen
Für die
kognitive Datenbank
der Zukunft

Der Innovator: Peter Palm, Freigeist und Datenbankvisionär

Peter Palm
Jan Buß
Georg Loepp
Manchmal sind es Zufälle, die den Impuls fürs Leben geben. Bei Peter Palm, geboren 1954, Elektrotechnik-Ingenieur und leidenschaftlichem Informatiker, war es Mitte der 90er Jahre eine ganz bestimmte Begegnung, die ihn in eine völlig neue Richtung denken ließ. Zuvor war er schon viele Jahre in der Industrie tätig und oft unzufrieden mit den Informationen, die über die Kunden vorlagen. 1984 hatte der Tüftler deshalb ein Customer-Relationship-Management-System entwickelt, als es diese Namensgebung noch gar nicht gab, wofür er weithin skeptisch beäugt wurde. Doch schon damals war sein Motto: „Wenn einer sagt, es geht nicht, soll er die nicht stören, die es gerade machen“, erzählt Palm grinsend. „Harmony“ war schnell ein Renner und entpuppte sich im Laufe der Jahre als die Lösung für etliche Firmen, die viele Kundeninformationen verarbeiten müssen.

Dann traf er 1995 eher zufällig auf einen Freund seines Zahnarztes, einen Psychologen. „Dieser untersuchte für seine Doktorarbeit den Übergang bei Kindern von der Kritzel- in die Malphase. Denn ein Kind kritzelt erstmal, dann sucht es nach interpretierbaren Elementen, die so aussehen, wie etwas dem Kind Bekanntes, und dann erst probiert es, diese identifizierbaren Objekte zu zeichnen“, erinnert sich Peter Palm – und dass er dachte: „Wenn das stimmt, machen wir in der IT alles falsch. Denn dort verarbeiten wir Daten im Nachhinein, das Gehirn hingegen bildet erst mehrere Hypothesen und schaut dann, ob sie sich bestätigen.“

Das menschliche Gehirn ist eine Vorhersage­maschine: Es versucht permanent zukünftige Entwicklungen vorherzusehen und kann viele Erwartungen gleichzeitig verarbeiten.

Palm und Buß
Dabei reduziert es sich auf bestimmte Aspekte; die Datenverarbeitung erfolgt über verschiedene kognitive Kontexte. So sollte es auch mit Datenbanken sein, fand Peter Palm – und entwickelte ein neuartiges System: die Cortex Datenbank.

„Daten werden nur dann zu Information, wenn der Zusammenhang mit anderen Daten geklärt ist. In der Cortex Datenbank ist die Bildung von Kontexten bereits in ihrer Architektur berücksichtigt. Dabei orientiert sich die Datenbank am menschlichen Gehirn, dem Cortex“, führt Palm voller Energie aus, „dafür habe ich mir eine ganz neue, schemafreie Struktur überlegt: Man kann Objekte mit beliebig vielen Elementen beschreiben und Objekte bestehen aus Eigenschaften in unterschiedlichem Kontext. Unsere Datenbank ist dabei nicht aus Optimierungsüberlegungen entstanden, sondern beruht auf einem völlig neuen Ansatz“ Durch den neuen Aufbau werden Datenbank-Operationen ermöglicht, die in bisherigen Datenbanken unmöglich erscheinen – auch in sehr großen Datenmengen wie Big Data.

Lange arbeiteten Peter Palm und sein Team parallel für Harmony und am Cortex Datenbank Server – „doch irgendwann blockierten uns die alten Strukturen zu sehr. Wir machten Tabula rasa und widmeten uns nur noch unserem neuen Projekt“, berichtet Palm. 2008 war das.

Jan Buß, Business Development-Spezialist und Geschichtenerzähler im Team, hat bereits zu Harmony-Zeiten mit dem innovativen Freigeist zusammengearbeitet und ist bei Cortex schon viele Jahre dabei. Er ist sich sicher: „Wir haben hier ein grundsätzliches Problem der Informationsverarbeitung so generisch gelöst, dass man damit ganz viele Herausforderungen lösen kann. Die Cortex Datenbank hat das Potential, einen Paradigmenwechsel im Informationsmanagement auf atomarer Basis von ganz unten einzuleiten.“
Cortex und SPRIND

„Wenn etwas kompliziert wird, hat man im Ansatz einen Fehler gemacht.“

Was jetzt noch fehlt: „Dass wir die ‚early adopter‘ finden, die das bahnbrechende Potential von Cortex schätzen“, so Betriebswirtschaftler Buß. „Es ist schwer, in großen Firmen Fuß zu fassen, weil dort ein Spannungsverhältnis von Marketing- und Vertriebsmächten herrscht – Organisation frisst Innovation zum Frühstück“, beschreibt er ein Dilemma visionärer Ideen. Denn die Datenbank ist aktuell als kommerzielles Produkt verfügbar, aber noch kein schlüsselfertiges Massenprodukt. Sie kann dafür aber passgenau auf die Bedürfnisse des einzelnen Unternehmens zugeschnitten werden und zum Beispiel Daten verschiedener, bereits genutzter Datenbanken zusammenführen, um sie für analytische oder operative Anforderungen in einem Data Hub nutzbar zu machen.

Peter Palm und sein Team – dazu gehört seit der Unterstützung durch die SPRIND auch Georg Loepp als Geschäftsführer der neu gegründeten SPRIND-Tochter Pleodat – sind vom Sprungpotential absolut überzeugt: „Im Grunde sind alle heutigen Datenbanken nur Sonderformen unserer Cortex Datenbank“, stellt der verschmitzte Erfinder mit der passenden Weisheit für jede Lebenslage fest. „Ich hatte damals die Erkenntnis: ‚Eine gute Lösung lässt sich auf jedes Problem anwenden.‘ Genau das macht unsere Datenbank – und ich sprudel‘ noch immer vor Ideen.“

SPRIND
UND
CORTEX

DARUM ENGAGIEREN WIR UNS
Weil Daten das Gold des digitalen Zeitalters sind.
Weil aber erst Informationen und Wissen einen Mehrwert für die Gesellschaft bieten.
Weil zurzeit der Umgang mit Daten schwerfällig, kompliziert, unsicher, intransparent ist. Weil zurzeit Wissen nicht einfach entsteht.
Weil die digitale Zukunft auf einem stabilen Fundament entstehen sollte.

DAS POTENTIAL, DAS WIR SEHEN
Cortex kann ein universeller Datenspeicher sein, der Datensilos überflüssig macht, operative mit analytischen Daten zusammenbringt und Streaming-Daten integriert.
Abfragen werden ohne tiefes Expertenwissen möglich. Das in den Daten enthaltene Wissen wird für jedermann zugänglich. Vielfältige Daten können so zusammengeführt werden, dass sie eine neue, informative Sichtweise auf Kunden, Prozesse und Zusammenhänge aufzeigen.
Cortex kann eine Plattform sein, in der Daten sicher aufgehoben sind und Zugriffe einfach, dabei detailliert und individuell gesteuert werden können.
Cortex kann agile Prozesse unterstützen, IT vereinfachen und dabei gleichzeitig den Energieverbrauch reduzieren.

DAS MACHEN WIR KONKRET
In einer Forschungsgesellschaft aus der vorhandenen Cortex Plattform eine Informationsbank bauen.
Ressourcen zur Verfügung stellen und den Entwickler:innen Raum für die wichtigen Aufgaben geben.
Kontakte herstellen zu möglichen Anwendern mit Problemen, die die Cortex Technologie glänzen lassen.

EINEN BREITEN MARKT ADRESSIEREN
Funktionen entwickeln, die der Cortex Kerntechnologie einen breiten Einsatz ermöglichen.

THINK TANKEN UND GRÖSSER DENKEN
Das umfangreiche Expertennetzwerk der SPRIND nutzen, um mit Köpfen zu diskutieren, die die Reichweite und das Potenzial des neuen Ansatzes verstehen.


Mehr zu Cortex: www.cortex-ag.com


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