16.1.2026

DEUTSCHLAND, WAS NERVT? DEUTSCHLAND, WAS GEHT?

Erste Challenge zu Entbürokratisierung mithilfe digitaler Bürgerbeteiligung angekündigt – nach dem Vorbild Taiwan und den Modellen rund um Pionierin Audrey Tang

Ihre erste große Challenge Deutschland, was nervt? Deutschland, was geht? verkündete die SPRIND.SOCIETY heute in München auf der DLD Conference. Ziel ist es, Deutschlands Verwaltung gemeinsam mit allen Bürger:innen schneller, besser und moderner zu machen.

Die erste große Beteiligungsrunde widmet sich dem Bürokratie-Abbau ab April in vier Phasen. Bürger:innen können nicht nur Dampf ablassen und Probleme mitteilen, die sie im Alltag stören – sondern auch Wünsche formulieren, wie Dinge besser funktionieren. Denn besonders die kleinen und großen Alltagserfahrungen mit dem Staat prägen die Zufriedenheit und das Vertrauen – hier entstehen Bürokratiefrust und Lösungsansätze zugleich.

Nach der Einreichungsphase sind alle Bürger:innen aufgerufen, abzustimmen, welche Projekte und Vorschläge zuerst umgesetzt werden sollen. Für die Challenge werden die international besten Methoden lokalisiert – wie Pol.is (KI-gestützte Konsensfindung) und Quadratic Voting (faire Bürgerentscheidungen) – und für deutsche Rahmenbedingungen weiterentwickelt - transparent, effizient, menschen- und unternehmenszentriert.

Civic Tech Teams entwickeln aus den gestaffelten Problemlagen Lösungen für einen weitreichenden Beteiligungs-Stack. Finanziert werden 15 Ideen, die das Potential für soziale Sprunginnovationen haben. Die fünf besten Projekte erhalten Ende des Jahres das Versprechen zur Umsetzung.

Deutschland, was geht?

Taiwan galt 2015 als tief gespaltenes Land. Der unermüdlichen Arbeit der Pionierin und damaligen Digitalministerin Audrey Tang sei Dank ist Taiwan heute laut dem Asian Barometer eine der Demokratien mit den höchsten Zustimmungswerten weltweit (Asian Barometer Survey Score lag 2016 bei 25: Anstieg bis 2024 auf 65). Mittlerweile macht das Modell Schule: Auch baltische und skandinavische Staaten nutzen digitale Tools zur Stärkung ihrer Demokratien, selbst in Kalifornien (USA) sind schon erste Piloten angelaufen. Der sogenannte Präsidiale Hackathon gilt auch Deutschland, was geht? als Vorbild.

Die SPRIND steht für den Mut, den Status quo grundlegend zu hinterfragen und anders zu denken. Sie fördert bahnbrechende Innovationen, die neue Märkte schaffen, wirtschaftliche Stärke entfalten und gesellschaftliche Probleme wirksam lösen

Mut ist nicht nur in Technologie und Wirtschaft gefragt – sondern auch im Staat selbst. Deshalb sind wir auch in der Verwaltung, Bildung und Sozialsystemen auf der Suche nach dem nächsten Sprung. Mit der SPRIND.SOCIETY entsteht innerhalb der SPRIND die erste Anlaufstelle für gesellschaftliche Sprunginnovationen. Ziel ist es, bahnbrechende Ideen zu unterstützen, die den Haushalt entlasten und den Zusammenhalt unseres Landes wirksam stärken. Im Fokus stehen Vorhaben mit hohem Innovationsgrad und Risiko, aber auch hohem Social Return on Investment (SROI). Dank neuer Ideen rund um digitale Bürgerbeteiligung, Bildung, Sozialwesen, Verwaltung, Gesundheit, Umweltschutz und vielen mehr sollen Staat und Gesellschaft besser funktionieren. Die Challenge ist ein Startschuss für viele weitere Aufrufe an die Macher:innen da draußen, wie wir Deutschland nach vorne bringen.

Alle Interessierten können sich ab sofort auf deutschland-was-geht.org anmelden, um bei allen Schritten der Challenge exklusiv dabei zu sein.

Jetzt Kontakt zu SPRIND.SOCIETY aufnehmen: zarah.bruhn@sprind.org

Zarah Bruhn
SPRIND Innovationsmanagerin Zarah Bruhn

Jetzt Kontakt zur Challenge Deutschland, was nervt? Deutschland, was geht? aufnehmen: jeannette.gusko@sprind.org

Jeannette Gusko
SPRIND Projektmanagerin Jeannette Gusko
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