NEUE CHEMIKALIEN AUS ABFALL
Wie EveryCarbon Biogasanlagen aufrĂŒstet
Ihre Challenge:
Circular Biomanufacturing

Bislang basiert unsere Produktion fast vollstĂ€ndig auf der Nutzung neu geförderter Rohstoffe oder Materialien und nicht auf der Wiederverwendung bestehender Ressourcen. Dies stellt eine enorme Belastung fĂŒr Umwelt und Gesellschaft dar. ZusĂ€tzlich bleiben AbhĂ€ngigkeiten in Lieferketten bestehen, die durch lokale StoffkreislĂ€ufe reduziert werden könnten.
Eine Kreislaufwirtschaft, in der neue Produkte auf Basis bereits bestehender Rohstoffe und Materialien hergestellt werden, ermöglicht dagegen eine nachhaltigere und resilientere Produktion.
DafĂŒr mĂŒssen biotechnologische Verfahren zur Marktreife entwickelt und unmittelbar mit modernen Produktionsverfahren integriert werden. Wissenschaftliche Fortschritte der letzten Jahre haben neue Erkenntnisse und Methoden hervorgebracht, die die LeistungsfĂ€higkeit biotechnologischer Verfahren erheblich steigern und neue Anwendungsmöglichkeiten erschlieĂen können. Und das ist dringend nötig: Obwohl in verschiedenen EntwicklungsansĂ€tzen alternative Wege zur Herstellung verschiedenster Produkte aus der konventionellen petro-chemischen oder chemischen Industrie demonstriert wurden, gelangen DurchbrĂŒche bislang nur in Nischenanwendungen. Ziel muss jedoch sein, einen GroĂteil der Produktion auf die Verwendung lokal verfĂŒgbarer Rohstoffe umzustellen.
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Der Prototyp muss demonstrieren, wie kohlenstoffhaltige Abfallströme aufgearbeitet und den Mikroben als Nahrung zugefĂŒhrt werden können. Das gesamte Bioproduktionsverfahren soll nicht E. Coli oder Saccharomyces cerevisiae verwenden und im Zuge der Challenge eine kontinuierliche Produktion ĂŒber einen Zeitraum von mindestens 180 Tagen unter Beweis stellen. Am Ende des Prozesses sollen mindestens drei unterschiedliche Produkte mit einem modernen Fertigungsverfahren, zum Beispiel ĂŒber additive Fertigung, produziert werden.
Die Challenge startete im November 2023 und lĂ€uft ĂŒber einen Zeitraum von drei Jahren. Eine Jury aus weltweit anerkannten Expert:innen unterstĂŒtzte die SPRIND bei der Bewertung der Bewerbungen und wĂ€hlte die teilnehmenden Teams aus. WĂ€hrend der Laufzeit der Challenge entwickeln die Teams ihre Bioproduktionstechnologie weiter, um das Ziel der Challenge zu erreichen.
Teams, die an dieser Challenge teilnehmen, sind voll und ganz gefordert. Die SPRIND unterstĂŒtzt deshalb intensiv und individuell. Um das volle Potential zu entfalten, stellt die SPRIND eine:n Coach:in zur Seite, der:die die Arbeit eines jeden Teams begleitet, sie berĂ€t und vernetzt. Nach einem Jahr und nach zwei Jahren kam die Jury jeweils wieder zusammen, um den Zwischenstand zu bewerten und darĂŒber zu entscheiden, welche Herangehensweisen das gröĂte Sprunginnovationspotential haben und welche Teams sich bis zum Schluss in der Challenge beweisen können.

Im Oktober 2025 hat die Expertenjury im Auftrag der SPRIND die Teilnehmer:innen fĂŒr die dritte Stufe der SPRIND Challenge Circular Biomanufacturing ausgewĂ€hlt. FĂŒr die nĂ€chsten zwölf Monate erhalten fĂŒnf Teams jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro fĂŒr die Weiterentwicklung ihrer Technologie. Die Teams werden auĂerdem durch SPRIND begleitet, beraten und mit weiteren Expert:innen und Coaches vernetzt. Nach dem Jahr wird darĂŒber entscheiden, welche Teams die Challenge gewinnen.
Science-Youtuber Jacob Beautemps stellt bei Breaking Lab die Challenge-Teams vor


Dann können Sie uns gern unter challenge@sprind.org kontaktieren.

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