Funke
Quantum-Driven Intelligence

Quantensensoren versprechen eine neue Ära der Messtechnik. Sie liefern Daten mit bislang unerreichter Präzision. Doch Präzision allein reicht nicht aus. Der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn diese Daten intelligent mit weiteren Informationsquellen kombiniert werden und daraus neue Erkenntnisse gewonnen werden.
Genau hier liegt die Herausforderung: Hochpräzise Quantensensordaten mit bestehenden Datenquellen, Modellen und Sensorsystemen zu verknüpfen, um entscheidungsrelevante Informationen zu generieren, die bislang nicht zugänglich waren.
Die Möglichkeiten reichen von geologischen Anwendungen über satellitengestützte Erdbeobachtung bis hin zu Klima-, Infrastruktur- oder Sicherheitssystemen. Ebenso denkbar ist die Erweiterung bestehender klassischer Sensorsysteme – etwa im Bereich des autonomen Fahrens – durch Quantensensorik.
In diesem Funken sollen Teams konkrete Anwendungsfälle entwickeln, in denen Quantensensorik bestehende Systeme entscheidend erweitert. Dabei können reale oder simulierte Quantensensordaten genutzt werden. Ziel ist es, aufzuzeigen, welchen zusätzlichen Nutzen Quantensensorik in konkreten Szenarien generieren kann – etwa durch höhere Präzision, bessere Vorhersagen, robustere Navigation oder völlig neue Formen der Datenauswertung.
Die Teams definieren eigenständig ihren transformativen Use Case. Ziel ist es, Anwendungen sichtbar zu machen, die ohne Quantensensorik entweder unmöglich oder deutlich weniger leistungsfähig wären.
Gleichzeitig sollen aus den entwickelten Anwendungen konkrete Anforderungen an zukünftige Quantensensorik abgeleitet werden – insbesondere hinsichtlich notwendiger Messgenauigkeiten, Integrationsfähigkeit und geeigneter Einsatzszenarien. So entsteht nicht nur ein besseres Verständnis möglicher Anwendungen, sondern auch eine belastbare Grundlage für die nächste Generation quantensensorischer Technologien.
Teams, die an diesem Funke teilnehmen, sind voll und ganz gefordert. Die SPRIND unterstützt intensiv und individuell. Dazu gehört die Finanzierung der Teams mit bis zu 200.000 € in Stufe und bis zu 100.000 € in Stufe 2.
Um den Teams zu helfen, ihr volles Potential zu entfalten, steht die SPRIND den Teams neben finanzieller Unterstützung mit individueller Beratung, Vernetzung und Coaching zur Seite.
Damit sich die Teams voll und ganz auf ihre Innovationen konzentrieren können, finanzieren wir schnell und unbürokratisch. Die erste Stufe startet mit bis zu 15 Teams am 20. September 2026. Nach vier Monaten entscheidet die Jury auf der Grundlage von Zwischenevaluationen, welche bis zu zehn Teams für weiter zwei Monate an dem Funke teilnehmen. Der Funke erstreckt sich über eine Gesamtlaufzeit von sechs Monaten. Ziel ist es, in kurzer Zeit mutige Ideen sichtbar zu machen, technologische Potenziale frühzeitig zu identifizieren und das Ökosystem der zu aktivieren.
Noch einen Schritt weitergedacht: Ideen mit dem Potential für eine Sprunginnovation müssen in die Anwendung gebracht werden, um Wirkung zu entfalten. Deshalb können aussichtsreiche Projekte auch über den Funken hinaus durch die SPRIND unterstützt werden.
Detaillierte Informationen können der Ausschreibung und der Teilnahmevereinbarung entnommen werden.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. September 2026 (18:00 Uhr MESZ). Alle bis zu diesem Termin eingegangenen Bewerbungen werden berücksichtigt.
Sie haben weitere Fragen? Dann können Sie uns gern unter challenge@sprind.org kontaktieren.

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