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Funke
QuantumSense Exploration

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Die Grundlagen der Quantensensorik sind bekannt. Quanteneffekte lassen sich gezielt nutzen, um Messungen mit bislang unerreichter Präzision durchzuführen. Doch obwohl das Feld enorme Fortschritte macht, nutzt die heutige Quantensensorik bislang nur einen kleinen Ausschnitt der potenziell verfügbaren Quantensysteme und Messverfahren.

Nur ein kleiner Teil des theoretisch denkbaren Raums ist technologisch erschlossen. Das eigentliche Potenzial der Quantensensorik ist damit noch lange nicht ausgeschöpft.

Genau hier setzt dieser Funke an. Genau diesen bislang kaum explorierten Raum wollen wir öffnen. Gesucht werden radikal neue Ansätze, um neue Quantensysteme und Messverfahren für die Quantensensorik nutzbar zu machen.

Die Herausforderung: Die Entwicklung neuartige Methoden, um neue Quantensensoren oder für Sensorik geeignete Quantensysteme schneller, systematischer und skalierbarer zu identifizieren und nutzbar zu machen.

In diesem Funken sollen Teams neue Wege erschließen, um bislang ungenutzte Quanteneffekte, Quantensysteme oder Messprinzipien für die Sensorik nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt steht nicht die Optimierung bereits bekannter Sensortypen, sondern die Entdeckung neuer sensorisch nutzbarer Quantensysteme. Gesucht werden Ansätze, die über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen und neue technologische Möglichkeiten eröffnen.

Denkbar sind beispielsweise KI-gestützte Explorationen auf Basis physikalischer Simulationen oder die systematische, KI-unterstützte Auswertung siloübergreifender Fachliteratur. Ziel kann es sein, neue Moleküle mit besonders gut auslesbaren Quantenzuständen zu identifizieren, alternative Quantensysteme zu erschließen oder neuartige Messkonzepte zu entwickeln, die bestehende Anwendungen deutlich vereinfachen oder völlig neue Anwendungen ermöglichen.

Die Teams definieren eigenständig ihren transformativen Ansatz. Gesucht werden nicht inkrementelle Verbesserungen, sondern explorative Ansätze mit dem Potenzial, die technologische Basis der Quantensensorik grundlegend zu erweitern.

Teams, die an diesem Funke teilnehmen, sind voll und ganz gefordert. Die SPRIND unterstützt intensiv und individuell. Dazu gehört die Finanzierung der Teams mit bis zu 450.000 € in Stufe 1 und bis zu 150.000 € in Stufe 2. Um den Teams zu helfen, ihr volles Potential zu entfalten, steht die SPRIND den Teams neben finanzieller Unterstützung mit individueller Beratung, Vernetzung und Coaching zur Seite.

Damit sich die Teams voll und ganz auf ihre Innovationen konzentrieren können, finanzieren wir schnell und unbürokratisch. Die erste Stufe startet mit bis zu zehn Teams am 20. September 2026. Nach fünf Monaten entscheidet die Jury auf der Grundlage von Zwischenevaluationen, welche bis zu sieben Teams weiter an dem Funke teilnehmen. Der Funke erstreckt sich über eine Gesamtlaufzeit von sieben Monaten. Ziel ist es, in kurzer Zeit mutige Ideen sichtbar zu machen, technologische Potenziale frühzeitig zu identifizieren und das Ökosystem der zu aktivieren.

Noch einen Schritt weitergedacht: Ideen mit dem Potential für eine Sprunginnovation müssen in die Anwendung gebracht werden, um Wirkung zu entfalten. Deshalb können aussichtsreiche Projekte auch über den Funken hinaus durch die SPRIND unterstützt werden.

Detaillierte Informationen können der Ausschreibung und der Teilnahmevereinbarung entnommen werden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. September 2026 (18:00 Uhr MESZ). Alle bis zu diesem Termin eingegangenen Bewerbungen werden berücksichtigt.

Ein Expertenteam der SPRIND trifft eine Vorauswahl aus den eingegangenen Bewerbungen. Die finale Entscheidung wird auf Grundlage der Bewerbung und des Pitches vor einer hochrangig besetzten Jury aus Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft getroffen.

Alle Ausgaben, die der Erreichung des Ziels des Funkens dienen, können mit SPRIND-Mitteln finanziert werden. Das Startbudget, das jedem Team zur Verfügung gestellt wird, soll die Kosten für Forschung und Entwicklung, Materialbeschaffung sowie eventuelle Reise- und Aufenthaltskosten im Rahmen des Funke abdecken. Dabei können z. B. Personalkosten, Kosten für Geräte und Materialien oder Mietkosten anfallen.

Die für jedes Team bereitgestellten Startbudgets sind für die Dauer des SPRIND Funkens vorgesehen. Teams sollten ihre Ressourcen entsprechend planen, um ihr Projekt erfolgreich abzuschließen. Die Möglichkeit, Restbeträge auszugeben, besteht jedoch auch über den Zeitraum des Funkens hinaus.

Nein, die Teamgröße ist flexibel. Wichtig ist, dass alle erforderlichen Fähigkeiten und Expertisen abgedeckt sind. Der Arbeitsplan muss verdeutlichen, dass die Aufgaben vom Team bewältigt werden können.

Sie haben weitere Fragen? Dann können Sie uns gern unter challenge@sprind.org kontaktieren.

Jano Costard, Head of Challenges
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