17.2.2026

WENN DROHNEN SELBST ENTSCHEIDEN

Beim SPRIND Funken Fully Autonomous Flight 2.0 demonstrieren europäische Teams die nächste Generation autonomer Drohnen

Wie gelingt vollständig autonomes Fliegen – ganz ohne GNSS und ohne menschliche Steuerung?

Um genau diese Frage zu beantworten, kamen am 28. und 29. Januar 13 Teams aus ganz Europa im Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding zusammen. Sieben Monate lang hatten sie im Rahmen unseres SPRIND Funken Fully Autonomous Flight 2.0 an ihren Lösungen gearbeitet – nun stellten sie die Zukunftsfähigkeit ihrer Systeme unter realen Bedingungen unter Beweis.

SPRIND unterstützte jedes Team in Stufe 1 mit bis zu 150.000 Euro sowie mit intensivem Hands-on-Coaching durch Expert:innen aus Forschung, Industrie und Verteidigung.

Eine Drohne im Schwebeflug über dem Testgelände
Ein Team bespricht sich, während eine Person vor einem Laptop sitzt
Zwei Personen beobachten, wie eine Drone über dem Testgelände fliegt
Eine Gruppe von sechs Leuten bei einer Besprechung

Die Aufgabe war anspruchsvoll: Ein fliegendes System zu entwickeln, das ohne GNSS-Unterstützung und ohne menschliche Eingriffe sicher operiert – validiert durch zwei klar definierte Missionen unter realistischen Einsatzbedingungen.

Im Zentrum des Innovationswettbewerbs steht die Entwicklung alternativer Verfahren zur Lokalisierung jenseits satellitenbasierter Navigation. Die Teams verfolgten dabei unterschiedliche technologische Ansätze. Ziel ist es, robuste Systeme zu schaffen, die auch in GNSS-denied-Umgebungen zuverlässig operieren.

Eine zerstörte Drone, nach einem Test

Scheitern als Erkenntnisgewinn

Nicht jeder Flug verlief optimal. Doch gerade darin zeigte sich der besondere Charakter des SPRIND Funken: Fortschritt entsteht nicht nur durch Erfolg, sondern auch durch konsequentes Lernen.

Die Dynamik des Programms ist so stark, dass einzelne Teams ihre Entwicklungen sogar auf eigene Kosten weiter vorantreiben möchten.

While we understand that our results did not fully meet your expectations, the experience provided us with valuable insights and lessons that will strongly inform our future work.

(Fábio Azevedo, Beyond Vision)

Participating in this challenge definitely helped us develop our product and become one step closer to being a successful company.

(Maryna Tymchenko, Blue Arrow)

Sieben Teams ziehen in Stufe 2 ein

Sieben Teams meisterten die anspruchsvollen Missionen und qualifizierten sich für Stufe 2. Sie erhalten jeweils bis zu 350.000 Euro, um ihre Systeme weiterzuentwickeln und sich auf die finale Challenge vorzubereiten.

Wir gratulieren herzlich: F4F & CTU Skygraph, FAU-LM, MUNWAG, Avientus RadNav, HERMES, Fox Storm und UBASWARM.

Sie arbeiten nun an der nächsten Entwicklungsstufe, mit dem Ziel, vollständig autonome, resiliente Flugsysteme Realität werden zu lassen.

Team SPRIND: Verkündung Teams für die nächste Runde
Eine Drohne wird für den Test vorbereitet
Eine Drohne im Testflug
Zwei Personen laufen über das Testgelände. Eine von ihnen trägt eine Drohne
Eine Person sitzt vor einem Bildschirm, der das Testgeläne überwacht

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