Funke
Fully Autonomous Flight 2.0
Hallo Neudenker:innen! Wir brauchen wegweisende
Lösungen, um eine neue Ära des Fliegens zu definieren –
intelligent, unabhängig, grenzenlos. Wir brauchen mutige
Ideen. Wir brauchen Sie!
Autonom fliegende Drohnen können unsere Art zu leben entscheidend zum Besseren verändern: Sie liefern Güter in schwer zugängliche Regionen, retten Leben in Extremsituationen und übernehmen Aufgaben, die für den Menschen gefährlich oder schlicht unmöglich sind. Doch um dieses Potential zu heben, braucht es echte Sprunginnovationen.
Der Traum vom vollständig autonomen Flug ist noch nicht Realität. Es fehlen robuste Systeme, die auch ohne GPS und ohne menschliches Eingreifen sicher durch komplexe Umgebungen navigieren können. Genau hier setzen wir an: mit dem neuen SPRIND Funke Fully Autonomous Flight 2.0.
Die Herausforderung: Ein autonom fliegendes System zu realisieren, das ohne GNSS-Unterstützung und menschliche Steuerung sicher operiert – validiert durch zwei klar abgegrenzte Missionen unter realen Einsatzbedingungen.
Der Fokus der Challenge lag darauf, alternative Methoden zur GNSS-basierten Lokalisierung zu entwickeln. Beispiele hierfür sind Ansätze, die auf multimodaler Technologie basieren – etwa durch die Kombination einer oder mehrerer Kameras mit anderen Sensoren wie Inertial Measurement Units – sowie alternative Technologien wie Ultrabreitband oder die Nutzung des Erdmagnetfeldes basieren. Diese Beispiele sind ausdrücklich nicht erschöpfend: andere neuartige und alternative Lokalisierungsmethoden sind ebenso willkommen.
Die Gewinner
Mit HERMES baut die Gruppe Control of Networked Systems (CNS) an der Universität Klagenfurt auf mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung mit autonomen Unbemannten Flugobjekten (UAV), um neue Grenzen zu erreichen. Sie entwickeln das weltweit erste vollständig modulare Multisensor- und kollaborative Zustandsschätzungssystem, das auf hochrobuster äquivarianter Filterung basiert. Durch die Integration verschiedener Sensormodalitäten ermöglichen sie eine robuste GNSS-unabhängige Lokalisierung, eine zuverlässige Hindernisvermeidung, eine detaillierte Kartierung sowie eine fortschrittliche globale und lokale Missionsplanung. Alle Algorithmen laufen vollständig an Bord, was eine beispiellose Autonomie, Flexibilität und Echtzeitleistung gewährleistet.
Yannick Morel (CNS, Universität Klagenfurt) Martin Scheiber (CNS, Universität Klagenfurt) Eren Allak (CNS, Universität Klagenfurt) Barbara Pöcher (CNS, Universität Klagenfurt) Stephan Weiss (CNS, Universität Klagenfurt) Luca Di Pierno (CNS, Universität Klagenfurt)

Die Jury

Die weiteren Finalisten

F4F&CTU Skygraph

FAU-LM

MUNWAG

Avientus RadNav

Fox Storm

UBASWARM
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