KERNFUSION
Energiequelle der Zukunft erschließen. Den Weg zum wirtschaftlich tragfähigen Fusionskraftwerk beschleunigen.

MISSION
Fusion hat das Potenzial, eine sichere, klimaneutrale und nahezu unbegrenzte Energiequelle der Zukunft zu werden. Deutschland verfügt über exzellente Forschung und industrielle Kompetenzen im Bereich der Fusion. Entscheidend ist nun, diese Kompetenzen zu bündeln und in konkrete technologische Lösungen zu überführen. Deutschland soll das erste wirtschaftlich tragfähige Fusionskraftwerk hervorbringen.
STRATEGIE & WIRKUNG
SPRIND versteht Kernfusion als Sprunginnovation und hat sich bereits als treibende Kraft in diesem Feld etabliert. Sie finanziert vielversprechende Unternehmen langfristig und risikobereit, die das Potenzial haben, die Entwicklung eines funktionsfähigen Fusionskraftwerks voranzutreiben.
Aufgrund ihres besonderen Auftrags, bahnbrechende Entwicklungen jenseits etablierter Strukturen zu ermöglichen, kann SPRIND besonders marktnah agieren. Durch die gezielte Einbindung privaten Kapitals schafft SPRIND zusätzlichen Finanzierungsspielraum und unterstützt die Unternehmen dabei, ihre Technologien von frühen Demonstratoren hin zu marktnäheren Entwicklungsstufen und perspektivisch zum Bau eines Fusionskraftwerks zu entwickeln.
MEILENSTEINPROGRAMM
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat SPRIND mit der Umsetzung eines Meilensteinprogramms in der Fusion beauftragt. Es unterstützt Start-ups und junge Unternehmen entlang technischer und finanzieller Meilensteine ihrer eigenen Unternehmens-Roadmaps, die den technologischen Weg zu einem Demonstrationskraftwerk beschreiben.
PROGRAMMRAHMEN
Das Meilensteinprogramm ist als Teil des Aktionsplans Fusion Bestandteil der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) und ergänzt die bestehenden Fördermaßnahmen des BMFTR. Im Rahmen des Programms sollen die in der HTAD und dem Aktionsplan Fusion angekündigten Technologiedemonstratoren als technologische Zwischenschritte auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerk umgesetzt werden. Das Programm ist langfristig bis 2037 angelegt.
PROGRAMMLOGIK
Die Finanzierung folgt den Roadmaps der Unternehmen und orientiert sich an klaren technischen und wirtschaftlichen Meilensteinen. Mehrere Teilnehmer werden parallel unterstützt, um Wettbewerb und Vergleichbarkeit zu sichern. Werden Meilensteine klar verfehlt oder Anforderungen nicht erfüllt, endet die Unterstützung. So werden Mittel gezielt auf die stärksten Ansätze konzentriert.
ROADMAPS
Die Roadmaps beschreiben den Weg bis zur Vorlage eines Technical Design Reports für ein Demonstrationskraftwerk. Sie müssen wissenschaftlich nachvollziehbar, technisch belastbar und mit SMARTen Meilensteinen hinterlegt sein. Sie enthalten u. a. Details zu Technologiedemonstratoren, Lieferketten, strategischen Partnerschaften und wissenschaftlichen Kooperationen, IP-Management und dem Finanzierungskonzept.
FINANZIERUNG
Die Finanzierung erfolgt aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK). Bis 2029 werden 500 Mio. Euro bereitgestellt. Perspektivisch soll das Gesamtvolumen der öffentlichen Unterstützungsmittel auf bis zu 2,5 Milliarden Euro steigen. Das Programm nutzt einen Instrumentenmix aus Eigenkapital, Zuwendungen und ggf. Darlehen, Garantien und Bürgschaften.
BEWERTUNGSKRITERIEN
Bewertet werden u. a. technische Machbarkeit, Reifegrad, Risikostruktur, Geschwindigkeit, Hebelung privater Mittel, Lieferkette sowie strategische Partnerschaften und IP. Entscheidend ist, ob der Ansatz ambitioniert genug ist, aber dennoch überprüfbare Zwischenziele und klare Abbruchpunkte bietet. Auch die Frage, wie gut das Konzept externe Investoren und Folgefinanzierungen aktiviert, ist zentral.
UNABHÄNGIGE EXPERT:INNEN
Die initialen Roadmaps und das Erreichen von Meilensteinen werden von unabhängigen externen Fachgutachter:innen auf wissenschaftlich-technische Qualität geprüft. SPRIND bewertet ggf. gemeinsam mit weiteren Expert:innen ergänzend die wirtschaftliche Logik, die Finanzierungsstruktur und das Erreichen von Finanzierungsmeilensteinen.
AUSSCHREIBUNG
Detaillierte Informationen können der Ausschreibung entnommen werden. Vor der Bewerbung wird gebeten, die vollständige Ausschreibung zu lesen.
TEILNAHME
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 13. Januar 2027 um 18:00 (CEST). Alle bis zu diesem Termin eingegangenen Bewerbungen werden sicher berücksichtigt.
Start-Ups und junge Unternehmen, die eine Bewerbung vorbereiten, werden gebeten, möglichst frühzeitig direkten Kontakt zur SPRIND aufzunehmen. Aufgrund der besonderen Ausgestaltung des Programms ist ein individueller Austausch schon während der Vorbereitungsphase vorgesehen. Insbesondere kann hier darauf eingegangen werden, welche Unterlagen und Inhalte im jeweiligen Fall im Detail zum Nachweis der geforderten Voraussetzungen geeignet sind.
Kontakt & Team
Bei SPRIND wird Kernfusion als strategische Initiative mit hoher Priorität verfolgt. Das hier vorgestellte Team treibt diese Initiative nach außen und bringt zentrale Entwicklungen auf den Weg. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Engagement.
Kontaktieren Sie uns gerne – am besten per E-Mail unter fusion@sprind.org.
Dr. Antonia Schmalz
Dr. Lorenz Höppl
Brian Hotani
Veranstaltungen
Treffen Sie uns in Person.
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Aachen, Deutschland
Fraunhofer Industrietag Fusion 2.0
Der Fraunhofer Industrietag Fusion 2.0 beleuchtet technologische Entwicklungen und industrielle Perspektiven auf dem Weg zu einer kommerziellen Fusionsenergie.
München, Deutschland
The Business Booster 2026
The Business Booster bringt führende Unternehmen, Start-ups, Investoren und Innovationstreiber zusammen, um skalierbare Technologien für die Energiewende voranzubringen.
Québec City, Kanada
First International Conference on Commercial Advances for Fusion Power Plants (FPP 2026)
Die FPP 2026 widmet sich den technologischen, wirtschaftlichen und industriellen Herausforderungen auf dem Weg zur kommerziellen Fusionsenergie.
Aachen, Deutschland
Binding Energy – International Conference on Nuclear Technology
Binding Energy bringt internationale Expertinnen und Experten zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Nukleartechnologie zu diskutieren.
München, Deutschland
FusionX:Global
Die FusionX:Global bringt die internationale Fusionsenergie-Community zusammen und schafft eine Plattform für Austausch zwischen Forschung, Industrie, Start-ups und Investoren.
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