Wie genau können wir die Welt messen?
Viele technologische Entwicklungen hängen davon ab, kleinste Veränderungen zuverlässig zu erfassen: von der Navigation und medizinischen Bildgebung bis zur Qualitätskontrolle in der Industrie – die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Doch die Genauigkeit heutiger Sensoren ist nicht unbegrenzt steigerbar. Die physikalische Grenze klassischer Sensortechnik steht beim sogenannten Standard-Quanten-Limit (SQL).
Quantensensorik eröffnet die Möglichkeit, diese Grenze zu überwinden. Insbesondere die Nutzung von Verschränkung und anderen nicht-klassischen Quantenkorrelationen kann Messungen ermöglichen, die mit konventionellen Verfahren nicht erreichbar sind.
Solche Quantensensoren wurden im Labor bereits demonstriert. Der entscheidende Schritt steht jedoch noch aus: die Überführung des Quantenvorteils in eine robuste, anwendungsreife Technologie.
Eine höhere Messgenauigkeit allein macht noch kein marktfähiges Produkt. Ein Quantensensor muss auch unter realen Bedingungen funktionieren - zuverlässig, reproduzierbar und mit einem relevanten Vorteil gegenüber den heute verfügbaren Lösungen. Größe, Robustheit, Stabilität, Kosten und Energieverbrauch können dabei ebenso entscheidend sein wie die Messgenauigkeit.
Genau hier setzt die Challenge Measuring with Entanglement
an.