1. Stufe der Challenge

Ihre Challenge:
Orbital Bioworks

Hallo, Neudenker:innen! Wir brauchen Sprunginnovationen, um das Potential der Mikrogravitation in der Wirkstoffentwicklung und Herstellung von Zelltherapien zu entfalten. Wir brauchen mutige Ansätze und den Willen, sie im Orbit zu erproben. Wir brauchen Sie.

Mikrogravitation verändert Flüssigkeitsdynamik, Kristallwachstum und biologische Prozesse so grundlegend, dass eine qualitativ höhere Produktionsstufe möglich wird – reinere Proteinkristalle, Stammzellen ohne mechanischen Stress, realistischere Krankheitsmodelle. Auf der Erde kann die Mikrogravitation aber weder dauerhaft noch im industriellen Maßstab reproduziert werden. Genau deshalb sind Pharma und Biotech die Treiber eines entstehenden In-Space-Manufacturing-Marktes.

Die ersten kommerziellen Schritte in diesem Markt entstehen bislang vor allem in den USA; ein europäisches Gegengewicht fehlt. Wer in den nächsten Jahren die ersten kommerziell tragfähigen Anwendungen unter Mikrogravitation entwickelt, prägt die Standards für einen Markt, der gerade erst entsteht. Damit geht es auch um technologische und industrielle Souveränität in einem strategischen Zukunftsmarkt orbitaler Produktion.

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Die Herausforderung: Entwicklung und Validierung der ersten kommerziell tragfähigen Anwendungsfälle orbitaler Biotechnologie mit klarem, messbarem Mikrogravitationsvorteil.

Die Challenge gibt drei Fokusbereiche vor, in denen Mikrogravitation einen wissenschaftlich belastbaren Vorteil verspricht und etablierte europäische Plattformen existieren: zellfreies Peptid-Manufacturing, Differenzierung von Stammzellen und Organ-on-a-Chip für Wirkstofftests. Wir sind offen für andere Ansätze außerhalb dieser Fokusbereiche, solange in Ihrem konkreten Anwendungsfall die Mikrogravitation einen nachweisbaren Vorteil bietet.

Wir unterstützen: Potentielle Sprunginnovationen

Die Challenge läuft über einen Gesamtzeitraum von voraussichtlich maximal 18 Monaten in zwei Stufen. Eine Jury aus anerkannten Expert:innen unterstützt die SPRIND bei der Auswahl. In Stufe 1 (vier Monate) werden bis zu zwölf Teams aufgenommen; am Ende wählt die Jury bis zu vier Teams für eine mögliche Stufe 2 (voraussichtlich 14 Monate) aus. Die SPRIND stellt über die beiden Stufen bis zu 1.650.000 € pro Team zur Verfügung – bis zu 250.000 € in Stufe 1 und bis zu 1.400.000 € in der möglichen Stufe 2 (jeweils zzgl. USt., sofern diese anfällt).

Über die Finanzierung hinaus organisiert und finanziert die SPRIND für Stufe 2 den Zugang zu Mikrogravitationsplattformen für alle Teams: eine Parabelflugkampagne zur Validierung sowie eine Orbitalmission zur LEO-Station VAST Haven-1. Über den Partner Yuri steht eine flug-qualifizierte, einheitliche Experimentierplattform inklusive technischem und biowissenschaftlichem Coaching bereit. Hinzu kommt fortlaufende Begleitung, der erleichterte Zugang zu neuen Kooperationspartner:innen und Expert:innen sowie eine mögliche weitere finanzielle Unterstützung, wenn die SPRIND entsprechendes Sprunginnovationspotenzial sieht.

Teams

Team OSTEORBIT

OSTEORBIT

Team Hairy Therapeutics

Hairy Therapeutics

Team MicroAge

MicroAge

Team Project DisORBIT

Project DisORBIT

Team BioOrbit

BioOrbit

Team OrganoTherapeutics

OrganoTherapeutics

Team Prosemble

Prosemble

Team AEGIS

AEGIS

Team TrueCardium Orbital

TrueCardium Orbital

Team VitrofluidiX

VitrofluidiX

Team OMEGA

OMEGA

Team INVITRIS

INVITRIS

Jury Orbital Bioworks
v. l. n. r.: Dr. Isabel Zhang, Maria Kislat, Matthias Spott, Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Dr. rer. nat. Ruth Hemmersbach, Prof. Dr. med. Alexander Choukér, Dr. Jack J. W. A. van Loon, Sigrid Koeth

Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund

Dr. Jack J. W. A. van Loon

Dr. Isabel Zhang

Prof. Dr. med. Alexander Choukér

Dr. rer. nat. Ruth Hemmersbach

Matthias Wachter

Sigrid Koeth

Matthias Spott

FAQ

Haben Sie Fragen zur Challenge? Schreiben Sie uns unter challenge@sprind.org.

Jano Costard, Head of Challenges
Jano Costard, Head of Challenges